Monat: August 2011

  • Ensemble «Slavej» auf Schweizer Tournee

    Das Ensemble «Slavej» aus Targoviste trug im Juni mit sechs Konzerten zu einem vielseitigen, musikalischen Brückenschlag zwischen der Schweiz und Bulgarien bei. Die gemeinsam mit dem Ensemble «Uccelli», dem Jodlerchor «Echo vom Surbtal» und der Musikschule Burgdorf bestrittenen Konzerte betonten den Austausch. Die Konzerte in Gretzenbach, Guggisberg, Frauenfeld und Thun wiederum ermöglichten einen breiten Einblick ins reiche Repertoire der traditionellen bulgarischen Musik. Weiterhin erhältlich ist die CD «Izgrev» des Ensembles «Slavej». Einblicke ins Thuner Konzert gewähren auch die auf Youtube veröffentlichen Sequenzen:

    Konzert vom 7. Juni 2011 in Thun
    Teil 1
    Teil 2
    Teil 3
    Teil 4
    Teil 5

    Update: Hier noch zwei Videos vom Konzert in Guggisberg.
    Teil 1
    Teil 2

    Die Ensembles "Slavej" (BG) und Uccelli (CH) in Guggisberg.
  • Zum Titelbild: Marteniza

    Marteniza (f., bulg. мартеница, vom bulgarischen Namen für den Monat März: март) ist ein kleiner rot-weißer Schmuck, der im März jedes Jahres nach einem alten Brauch getragen wird. Dieser bulgarische Brauch stammt aus der Zeit vor dem 9. Jahrhundert n. Chr. Als einer der beliebtesten bulgarischen Bräuche und über Jahrhunderte gepflegt, ist das gegenseitige Beschenken mit Martenizi (мартеници, Pluralform) am 1. März und in der darauf folgenden Woche. Es handelt sich um kleine rot-weißen Anhänger, Quasten, Püppchen oder schlichte Armbänder aus Stoff, Wolle oder Baumwollfäden, die in Bulgarien Anfang März von allen getragen werden. Sie werden ebenfalls gern im ganzen Freundeskreis per Briefchen oder Postkarten verschickt.

    Die Marteniza ist im Wesentlichen ein Talisman für Gesundheit und ein langes Leben, was jeweils die Farben symbolisieren: rot für rote Wangen bzw. weiß für weißes Haar und hohes Alter. Man trägt sie auf der linken Seite (dort, wo das Herz ist) oder als Armband auf dem linken Arm. Die rot-weißen Glücksbringer trägt man solange, bis man ein erstes Frühlingszeichen – einen Storch, eine Schwalbe oder einen blühenden Baum – sieht. Dann (spätestens zum 1. April) hängt man sie auf einen Baum, oder legt man sie unter einen Stein und wünscht sich etwas Schönes.

    Eine ähnliche Tradition gibt es zum 1. März auch in Rumänien und Moldawien. Dort wird sie Mărţişor genannt.

    Quelle: Wikipedia